Ein Observatorium für Limburg

Limburg a.d.Lahn
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Das Projekt – Ein Observatorium für Limburg Zur Erfüllung des selbstgesteckten Ziels, die Astronomie dem Bürger näher zu bringen, hat sich die Sternwarte Limburg e.V. im Limburger Jubiläumsjahr 2010 entschlossen, ein festes Gebäude für die astronomische Beobachtung zu errichten. Ein solches Observatorium, das als fester Standort für die Teleskope und die astronomischen Messgeräte dienen soll, stellt für einen Verein, von der Größe der Sternwarte Limburg e.V. ein gewaltiges Projekt dar. Jedoch sind die Vorteile eines solchen Gebäudes derart überzeugend, dass die Mitglieder des Vereins sich einstimmig für den Bau entschieden haben. Ein Observatorium macht ernsthafte Astronomie erst möglich Das geplante Observatorium ist nicht bloß nur ein wetterfestes Gebäude für die empfindlichen Teleskope, vielmehr ermöglicht dieser Bau, die für eine ernsthafte astronomische Arbeit nötige Präzision. Die gigantischen Entfernungen im All und die Bewegung der Sterne am Nachthimmel, hervorgerufen durch die Rotation der Erde, machen eine genaue Ausrichtung und Nachführung der Teleskope unabdingbar. Dies wird umso deutlicher, je länger die Beobachtungen andauern. In dem geplanten Observatorium werden die Teleskope auf festen Säulen montiert werden. Einmal präzise ausgerichtet, verbleiben die Montierungen dauerhaft in dieser Position. Dadurch sind sie sofort einsetzbar. Zusätzlich sind die Teleskope besser gegen Vibrationen geschützt, als es mit den mobilen Dreibeinstativen möglich ist. Fotografie, Photometrie, Spektroskopie Kaum eine Freizeitgestaltung ist so facettenreich wie die Beschäftigung mit der Astronomie. Ob nur wegen der Schönheit des sternübersäten Himmels Sterne, Planeten und Mond mit einem Teleskop beobachtet werden, die Sonne im Mittelpunkt des Interesses steht und die Fleckenrelativzahl der Sonne bestimmt werden soll, oder aber auch semiprofessionell mit einem speziellen Filter Protuberanzen und die Granulation beobachtet werden, Astronomie kann man bei Nacht und auch am Tage betreiben. Durch photometrische Messung am Sternenlicht lassen sich geringste Helligkeitsschwankungen messen, die durch Pulsation des Sterns hervorgerufen werden und zur Klassifikation des Sterns herangezogen werden kann. Auch Periode und Physik eines Doppelsternsystems oder eines Sterns mit einem Exoplaneten können so erkannt werden. Die Spektroskopie des Sternenlichts ermöglicht Temperatur und Zusammensetzung, Alter und die Bewegung im Raum des Sterns zu messen. Ferne Galaxien können mit modernen Kameras aufgenommen und auf Supernovaereignisse durchsucht werden, die wiederum zur Entfernungsbestimmung herangezogen werden können. Eindrucksvoll sind die seltenen Himmelsereignisse wie totale Sonnen - oder Mondfinsternisse. Sind in der Regel ein bis zwei Mondfinsternisse pro Jahr beobachtbar, muss man für eine totale Sonnenfinsternis eine Reise - auch bis nach China in Kauf nehmen. Einige Mitglieder der Sternwarte lassen sich diese spektakulären Ereignisse nicht entgehen. Darüber hinaus ergeben sich durch den Neubau weitere Möglichkeiten die Astronomie am Standort Limburg semirprofessionell zu betreiben. Ein Gewinn für die Bürger Bislang können wir den Bürgern lediglich die direkte Beobachtung durch das Teleskop, sowie Vorträge über allgemeine astronomische Themen bieten. Gerne würden wir an den Öffentlichkeitsabenden über eigene wissenschaftliche Arbeiten berichten können. Dadurch würde das Angebot für die Allgemeinheit deutlich vergrößert werden und die Öffentlichkeitsabende an Lebendigkeit gewinnen. Darüber hinaus bietet das Observatorium den Vorteil, dass die bereits aufgebauten und ausgerichteten Teleskope innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit sind. Dies wird auch spontane Beobachtungen ermöglichen. Bislang werden die Teleskope bei unsicheren Witterungsverhältnissen gar nicht erst aufgebaut um sie vor eventuellen Niederschlägen zu schützen. In Zukunft werden wir jede größere Wolkenlücke nutzen können. Limburg erhält damit eine weitere attraktive Freizeitmöglichkeit. Letztendlich profitieren auch Sie und Ihre Mitarbeiter davon. Die Planung Für die Planung des Observatoriums konnten wir unser Mitglied, den Limburger Architekten Volker Hirsch-Hoffmann gewinnen. Das Gebäude ist ein zweistöckiger Bau mit quadratischer Grundfläche, bei einer Seitenlänge von ca. 7,5 m. Das Dach ist nach einer Seite hin verschiebbar. Dadurch ist der Blick frei auf den Limburger Sternenhimmel. Es bietet genügend Platz für die feste Montage von zwei Teleskopen. Ferner bietet es genügend Raum um eine große Anzahl an Besuchern aufnehmen zu können. Durch die zweigeschossige Bauweise können die Teleskope in einer Höhe angebracht werden, die es erlaubt, über die umliegende Bebauung hinweg zu sehen. Dies ist besonders für horizontnahe Objekte wichtig. Das Gebäude wird über keine Heizungsanlage oder sonstige Wasserinstallation verfügen. Es ist wichtig, dass die Teleskope immer die gleiche Temperatur wie die Umgebung haben. Dies verhindert unter Anderem das Beschlagen der empfindlichen Optik beim Öffnen des Dachs. Das Erdgeschoss kann in einem zweiten Schritt zu einem weiteren Schulungsraum, zu einem Arbeitsplatz, oder zu einem Lagerraum für die astronomischen Instrumente ausgebaut werden. Vorbilder für das Projekt Vorbilder für das geplante Observatorium finden sich bei zahlreichen befreundeten Sternwarten. Als konkretes Beispiel sei an dieser Stelle das Observatorium der astronomischen Gesellschaft URANIA Wiesbaden. Auch hier wird der Blick auf den Sternenhimmel von einem Schiebedach freigegeben. Das Konzept ermöglicht möglichst vielen Menschen gleichzeitig sich im Teleskopraum aufzuhalten. Bei Interesse, schreiben Sie an: vorstand@sternwarte-limburg.de
ja
finanziell/materiell
Am weißen Berg 25
65597 Hünfelden-Kirberg

www.sternwarte-limburg.de

vorstand@sternwarte-limburg.de
06438 3791
032121274831

Sternwarte Limburg e.V.
Am weißen Berg 25
65597 Hünfelden-Kirberg

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